EADS entgeht ein Milliardengeschäft

Dem EADS Konzern, Muttergesellschaft von Airbus, entgeht ein Großauftrag der US-Airforce mit einem Auftragsvolumen von geschätzten 35 Milliarden Dollar. Der amerikanische Rüstungskonzern Northrop Grumman ( Hersteller der berühmten Tarnkappenbomber B-2) nahm gemeinsam mit EADS an der Ausschreibung der US-Luftwaffe teil. Die US-Luftwaffe will die zum Teil veraltete Frachterflotte durch neue Transportflugzeuge ersetzen.

Northrop Grumman (NGC) zieht sich nun von der Ausschreibung zurück und begründet diesen Schritt mit unfairen Wettbewerbsbedingungen. Schon in den letzten Monaten waren Unstimmigkeiten zu vernehmen und NGC drohte wiederholt mit einem Rückzug aus diesem Projekt.

Dabei hatten EADS und NGC 2008 diese Ausschreibung gegen den Konkurrenten Boeing für sich entscheiden können. Allerdings bemängelte der US-Rechnungshof  aufgrund einer Beschwerde von Boeing das Ausschreibungsverfahren, woraufhin das US-Verteidigungsministerium den Auftrag zurückzog und eine neue Ausschreibung veranlasste.

Nach Meinung von Experten ist der Flugzeugentwurf von EADS/NGC dem von Boeing weit überlegen. Ob nun politische Prämissen dahinter stehen, bleibt offen. Dennoch verkündet Geschäftsführer Thomas Enders, die Geschäfte in den USA weiter zu führen. EADS beliefert die US-Armee mit Hubschraubern des Typs Eurocopter UH-145 und UH-72a.

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