THW schickt 120.000 Atemschutzmasken nach Russland

Das Technische Hilfswerk (THW) hat auf Bitten der russischen Katastrophenschutzbehörde 120.000 Atemschutzmasken nach Russland entsendet. Die Atemschutzmasken werden per Luftfracht von Frankfurt/Hahn in die russische Hauptstadt Moskau transportiert. Dort ist nach den verheerenden Waldbränden das öffentliche Leben stark beeinträchtigt, giftiger Qualm bedeckt den Himmel der Metropole.

Die Sichtweite sank in Moskau auf unter 50 Meter. Unterdessen kommt die lettische Feuerwehr Russland zu Hilfe und hat zugesagt, mindestens 12 Feuerlöschbrigaden am Dienstag nach Russland zu entsenden, um die Bekämpfung der Waldbrände zu unterstützen. Nach jüngsten Angaben hat die Naturkatastrophe bislang mindestens 50 Menschenleben gefordert, 3.500 Menschen sind in Folge der Brände obdachlos geworden. Der Chef des russischen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltkontrolle, Alexander Frolow, sagte auf einer Pressekonferenz, dass das derzeitige extrem heiße Wetter in Russland in den letzten 1.000 Jahren einmalig sei.

Diese Meldung der dts Nachrichtenagentur aus Bonn wurde am 09.08.2010 um 16:33 Uhr mit den Stichworten Russland, Unglücke, Wetter, Natur übertragen.

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