Bundeskartellamt prüft Manipulationsvorwürfe bei Strompreisen

Das Bundeskartellamt geht Manipulationsvorwürfen bei den Strompreisen nach. Wie ein Sprecher der Behörde am Montag dem Bonner „General-Anzeiger“ auf Anfrage bestätigte, untersucht das Bundeskartellamt seit einigen Monaten, ob die deutschen Energiekonzerne zu Spitzenzeiten gezielt Kraftwerke abschalten, um den Strompreis in die Höhe zu treiben. „Wir untersuchen den Stromgroßhandels-Sektor“, sagte der Sprecher.

Dabei werde die gesamte Stromproduktion in Deutschland im Viertelstundentakt kontrolliert. Ob sich der Verdacht bestätigt habe, wollte der Sprecher nicht sagen. Die Ergebnisse der Untersuchung will das Kartellamt am 13. Januar in Bonn vorstellen.

Diese Meldung aus Bonn wurde am 28.12.2010 um 17:20 Uhr mit den Stichworten DEU, Unternehmen, Energie, Kriminalität übertragen.

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