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Herbert Grönemeyer gegen Einsatz in Afghanistan

Der Sänger Herbert Grönemeyer hat sich gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan ausgesprochen. Er sei grundsätzlich gegen Einsätze gegen den “sogenannten Terrorismus”, sagte Grönemeyer dem “Deutschlandfunk”. Jetzt wo es in Libyen die Chance gebe, gemeinsam mit der arabischen Welt einen Diktator weg zu bekommen, wollten die Deutschen nicht mitmachen, das sei widersprüchlich.

In der Gesellschaft sehe er dagegen einen positiven Wandel zu mehr “Haltung”. Dies zeige der Bürgerprotest gegen Stuttgart 21 oder die Atomkraft. Die Menschen wollten nicht, dass das Land in die Beliebigkeit abgleitet. Auf den Musikpreis Echo angesprochen, auf dem er seinen neuen Titel “Schiffsverkehr” präsentiert, sagte Grönemeyer, solche Events seien für ihn eher ein Treffen unter Musikern, da feiere man danach zusammen. Für junge Künstler seien Musikpreise eine größere Motivation. “Ich könnte im nächsten Jahr einen Film drehen”, sagte Größemeyer in Bezug auf seine weitere Filmkarriere. Aber ein Filmprojekt müsse ihm natürlich auch gefallen, dies sei nicht immer der Fall, zudem sei er mit anderen Aufgaben stark eingespannt.

Diese Meldung aus Köln wurde am 24.03.2011 um 16:03 Uhr mit den Stichworten DEU, Leute, Musik, Gesellschaft, Militär übertragen.

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